Kopf hoch, Traunstein! Rote Laterne nach zwoa Siegen, aber as Helle schmeckt trotzdem
Griaß eich beinand! I bins, da Vali. Heit schaung ma auf de vierte Mannschaft vom Post SV Traunstein in der Bezirksklasse C. Mei, am End is es da zehnte und letzte Platz worn. Vier Punkte hams gholt, zwoa moi hams gwunna und sechzehn moi hams eistecka müssn. Aber wos sois! Wichtig is, dass ma zammhoit und nachm Spui a kühles Helles mitanand trinkt, da is de Welt glei wieder in Ordnung!
Zwoa saubere Siege und a Wahnsinns-Spui
Richtig zünftig wars im Januar! Da hams de Trostberger, de wo auf Platz neune gstandn san, mit 7:3 hoamgschickt. Und glei drauf hams de Pallinger vom achten Platz mit 8:2 von der Plattn putzt. Gegen de direkten Nachbarn von untn geht hoit wos, da is as Bier danach in Strömen gflossen! Aber da absolute Wahnsinn war des knappe 4:6 gegen den Tabellenersten aus Stein-St. Georgen III im November. Da ham de über zehn Zuschauer in der Halle lang ausgharrn, weils so spannend war, und ham gscheit klatscht. Fast hättn ma den Spitzenreiter gärgert!
Unsere fleißigen Spuier an der Plattn
Da Stefan Reiter und da Florian Götzinger ham a saubere Leistung zoagt. Neun moi hams jeweils gwunna, da wern de Punkte fürs eigene Konto gscheit nach obn ganga sei! Aber i mecht a den Thomas Fertl und den Rudolf Till lobn. De zwoa ham fast oiwei gspuit. Da Thomas hat 28 moi an Schläger in die Hand gnomma, da Rudolf 20 moi. A wenns oft verlorn ham, de ham Rückgrat zoagt und san oiwei da gwen! Da Peter Lipp hat a zwölf moi gspuit, a wenns leider ned zum Sieg greicht hat. Des is echter Zusammenhalt, da trink i a Maß auf eich!
Am End wars a schwere Zeit, aber de Traunsteiner lassn den Kopf ned hänga. Nächsts Johr greif ma wieder o! Jetzt gehma erstmoi ins Wirtshaus und lassn de Schläger im Schrank. Prost beinand und bis zum nächsten Moi!
/Vali